Lodge Safari
12 Tage, 11 Nächte
Gruppengröße: Mindestens sechs, maximal zehn Reisegäste
im 4x4 Geländewagen, bei vier Personen und individuellen Terminen auf Anfrage
Highlights: Windhuk - Erongo Gebirge / Wanderungen - Versteinerter Wald – Felsmalereien / Wanderung – Twyfelfontein Felsmalerein - Ongongo Fälle - Fort Sesfontain - Hoanib Wanderung - Epupa Wasserfälle / Wanderung - Hobatere - westliches Etoscha Sperrgebiet / Otjivasondo Tor - Etoscha Nationalpark (Okaukuejo, Namutoni) - Waterberg Nationalpark / Wanderungen - Windhuk
ab 2.800,- €
Mahlzeiten: 12x F = reichhaltiges Frühstück, 5x M = Lunchpaket oder Mittagsrast inmitten der Wildnis, 10x A = Abendessen ohne Getränke, wie ausgeschrieben.
Das Kaokoland und Damaraland gehören zu den am wenigsten erschlossenen Regionen Namibias. Die fehlende Infrastuktur und die spärliche Besiedlung gewährleisten viel Raum für eine intakte Tier- und Pflanzenwelt, unter anderem für die seltenen Spitzmaulnashörner und Wüstenelefanten. In diesen Gebieten leben die Halbnomaden der Ovahimbas ein weitgehend traditionelles Leben. Da das Kaokoland in den letzten 100 Jahren kaum äußeren Einflüssen ausgesetzt war, konnten sie ihre altgewohnte Lebensart bis in die heutige Zeit bewahren. Teile dieses interessanten Gebietes können auch ohne Komfortverzicht bereist werden.
An geeigneten Stellen wird die Reise immer wieder durch zwei- bis dreistündige Wanderungen aufgelockert, denn wer die Natur erleben will, sollte sich in ihr bewegen. Die Unterkünfte bei dieser Safari sind sorgfältig ausgewählt und unterstreichen den Erlebnischarakter der Safari, ebenso sind die Geländefahrzeuge gut ausgestattet mit Kühlbox, extra Wasser und Benzintanks, Tisch und Stühlen für eine reichhaltige Brotzeit in der freien Natur.
Tag 1: Abholung am Flughafen Windhuk, Brunch auf einer Gästefarm, Transfer zur Ihrer Unterkunft. Nachdem Sie sich frisch gemacht haben, werden Sie bei einem kleinen Stadtrundgang Windhuk näher kennen lernen. Der Nachmittag steht dann zur freien Verfügung. Abends werden Sie in einem urigen, wegen seiner guten Wildgerichte und enormen Portionen bekannten Restaurant einkehren. (ab ca. EUR 15,-- p.P.)
Brunch
Tag 2: Ihre erste Etappe führt nach Norden. In Okahandja besuchen Sie den Holzmarkt auf dem einheimische Handwerker Holzprodukte feilbieten. In der Nähe von Omaruru suchen Sie eine ausgezeichnete Gästelodge in den Erongobergen auf, wo Sie sagenhafte Spaziergänge unternehmen können.
F/A
Tag 3: Auf Ihrem Weg nach Nordwesten gelangen Sie heute in das Damaraland. Die zahlreichen Felszeichnungen und Gravuren bei Twyfelfontein sind bei einem ein- bis zweistündigen Rundgang zu besichtigen. In demselben Gebiet finden Sie auch den Verbrannten Berg und die Orgelpfeifen. Die Nacht verbringen Sie in der Nähe von Twyfelfontein in einem Wüstencamp. Die Chalets bestehen aus großen Safarizelten, die mit Betten, Tischen und Stühlen und en-suite Bad ausgestattet sind.
F/M/A
Tag 4: Bei einem morgendlichen, ca. ½ stündigen Pirschgang können Sie die Landschaft genießen und das Wild beobachten. Etwa zur Mittagszeit schwenken Sie auf eine Nebenstrecke ein und arbeiten uns bis zum Ongongo Wasserfall vor, der ein romantisch gelegenes Felsbecken ausgewaschen hat. Das Auffangbecken des Ongongo-Falles ist ein ideales Plätzchen zum Baden (Badehose/-anzug nicht vergessen!). Auf Ihrem Weg weiter nach Norden erreichen Sie schon bald Fort Sesfontein. Früher war das Fort ein allerletzter Posten der Schutztruppe an der Nordgrenze zum Kaokoland. Vor einigen Jahren wurde auf den alten Fundamenten und nach den damaligen Plänen die Befestigungsanlage wieder aufgebaut und dient nun als vorzügliche Lodge und für Sie als Unterkunft für die nächsten zwei Nächte. Von hier aus werden Sie am folgenden Tag unseren Ausflug zu den Wüstenelefanten unternehmen.
F/M/A
Tag 5: Bei Sesfontein endet das, was man üblicherweise hierzulande als “Straße” bezeichnet und ab jetzt beginnen die Allradstrecken. Sie werden im Flussbett des Ganamub so lange nach Südwest vorstoßen, bis Sie das Flussbett des Hoanib gefunden haben. Dieses Trockenrevier ist nicht nur reich an Wild, sondern auch an Sandpassagen. Große Herden der verschiedenen Antilopenarten sind hier anzutreffen, sowie Giraffen, Leoparden, die seltenen Spitzmaulnashörner und Wüstenelefanten ... eines der letzten freien Tierparadiese. Sie werden den ganzen Tag auf Pirschfahrt sein und erst gegen Abend wieder nach Sesfontein zurück kehren.
F/M/A
Tag 6: Sie verlassen Sesfontein und steuern das weiter nördlich gelegene Opuwo an. Die Landschaft ist sehr bergig, Tafelberge und Kegelberge wechseln sich ab, wobei auch die Farben der Gesteine variieren. Die Ortschaft Opuwo ist ein Schmelztiegel der Kulturen. Herero, Owambo, Damara, Himba… hier sind sie alle zu finden, darum werden Sie sich Zeit für einen Stadtrundgang nehmen. Danach fahren Sie weiter nach Norden. Am Kunene Fluss finden Sie nahe bei den Wasserfällen ein sehr schön gelegenes, komfortables Camp. Mit lautem Getöse stürzen die Fluten des Kunene 50m in die Tiefe. An diesem traumhaften Plätzchen bleiben Sie für zwei Nächte. Genächtigt wird in großen Safarizelten mit en-suite Bad.
F/A
Tag 7: Vormittags können Sie einem Himbadorf einen Besuch abstatten. Es ist interessant einen Eindruck von der Lebensweise dieses noch sehr auf Tradition bedachten Volksstammes zu bekommen. Am späten Nachmittag erklimmen Sie einen nahe gelegenen Hügel, von dem man einen unglaublichen Ausblick auf die gesamte Breite der Wasserfälle hat.
F/A
Tag 8: Es fällt uns immer wieder schwer, diesen schönen Platz zu verlassen. Bis Opuwo geht es auf der bereits bekannten Strecke nach Süden. Von hier aus haben Sie eine gute Piste die Sie zügig bis auf die Höhe des Etoscha Nationalparks bringt. An der Westgrenze des Nationalparks liegt die Kavita Lion Lodge o.ä., Ihr heutiges Tagesziel.
F/M/A
Tag 9: Sie werden durch das Otjivasondu Tor in die Etoscha Pfanne gelangen. Dieser westliche Teil des Etoscha Nationalparks ist nur mit einer Sondergenehmigung zu passieren und somit für die meisten Etoschabesucher tabu. Am Nachmittag erreichen Sie das Camp Okaukuejo, wo Sie die Mittagspause verbrngen und den Pool aufsuchen werden. Danach geht es weiter auf Pirschfahrt. Am späten Nachmittag verlassen Sie den Nationalpark um in einer Lodge knapp außerhalb der Parkgrenze zu übernachten.
F/A
Tag 10: Für heute ist ein Ausflug in den Etoscha Nationalpark geplant. Frühmorgens und die Nachmittagsstunden sind die besten Zeiten für Pirschfahrten, denn in dieser Zeit ist das Wild aktiv. In den Mittagstunden legen sich die Tiere in den Schatten und sind darum nur noch schwer zu sehen. Deshalb werden Sie um diese Zeit ebenfalls Siesta im Schatten am Pool von Okaukuejo halten.
F/A
Tag 11: Die Route führt Sie weiter nach Süden vorbei an Outjo und Otjiwarongo bis Sie zur Mittagszeit den Waterberg erreicht haben. Nachdem Sie sich in den Bungalows eingerichtet haben, werden die Wanderschuhe angezogen und Sie erklimmen den Waterberg, von dessen Abbruchkante ein phantastischer Ausblick in die Weite der Ebene zu erleben ist.
F/M/A – Grillen am Lagerfeuer
Tag 12: Auf geht es nach Okahandja, einer mittelgroßen Stadt mit einem Marktplatz, an dem sich sehr gut Holzschnitzereien und diverse einheimische Kunstgegenstände erstehen lassen. Die letzte Etappe der Reise führt Sie zurück nach Windhuk. Sie erreichen Windhuk am frühen Nachmittag und ein Rückflug am Abend wäre möglich.
F
Kaokoveld Classic
Preis: ab 2.800,- € pro Person, Einzelzimmerzuschlag pro Person 165,- €, zzgl. Langstreckenflug
| Termine: 12 Tage / 11 Nächte ab / bis Windhoek | ||
| 18.06.2012 |
- |
29.06.2012 |
| 05.11.2012 | - | 16.11.2012 |