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Südafrika - Gesundheitshinweise

Ihre Gesundheit auf Reisen in Südafrika liegt uns am Herzen.

Es ist uns wichtig, dass Sie Ihren Urlaub in Südafrika möglichst ohne gesundheitliche Störungen verbringen und frei von Krankheiten nach Hause zurück kehren. Darum haben wir alles Wissenswerte zum Thema Gesundheit in Südafrika, Tipps zur Vorbeugung und zur Verhütung von Krankheiten, so wie gängige Vorsichtsmaßnahmen zusammen gestellt.

Hygiene

Der hygienische Standard ist in den meisten Unterkünften und Restaurants europäisch hoch und damit unbedenklich. Somit entfallen diesbezügliche Einschränkungen, anders als in anderen afrikanischen Ländern.

Bei Bedenken gilt die Regel: "Cook it, peel it or forget it", das soll heißen, dass man im Zweifelsfall nicht essen soll, was sich nicht schälen/pellen lässt oder nicht gekocht ist.

Wenn nicht eindringlich davor gewarnt wird, ist das Trinken von Leitungswasser überall unbedenklich.

Medizinische Versorgung

Das südafrikanische Gesundheitswesen ist verhältnismäßig gut ausgebaut. In Anbetracht der Tatsache, dass das südafrikanische Gesundheits-System einem ähnlich hohen Standard wie dem in Deutschland, Österreich und der Schweiz entspricht, entfällt die Sorge, im Notfall nicht ausreichend versorgt zu sein. Im Gegenteil ist das Wissen der Mediziner, gerade zu Tropenkrankheiten aktuell und erprobt. Ärztliche Hilfe ist meistens nicht zu weit entfernt und selbst kleinere Städte verfügen über Krankenhäuser.

Arztrechnungen müssen sofort beglichen werden. Daher ist es wichtig eine Auslandskrankenversicherung vor Antritt der Reise abzuschließen.

Alle, auf dem Weltmarkt gängigen Medikamente sind in südafrikanischen Apotheken (Apteek, Chemists oder Pharmacy), meist Rezept frei erhältlich. Vermeiden Sie jedoch Billigangebote asiatischer Herkunft!
 
Gesundheitsvorsorge

Die Provinz Mpumalanga (Krüger Nationalpark), die nördlichen Küstengebiete KwaZulu-Natals (im Umkreis der Naturparks Hluhluwe-Umfolozi und Greater St. Lucia) sowie das Northern Cape (Kgalagadi Transfrontier Park und Augrabies Falls National Park) sind Malariagebiete. Eine Prophylaxe wird eingehend empfohlen. Medikamente hierfür sind in allen südafrikanischen Apotheken erhältlich. Diese müssen bereits eine Woche vor Anreise und noch bis zu 3 Wochen nach Rückkehr aus einem Malariagebiet eingenommen werden.

Lassen Sie sich von einem Tropenmedizinischen Institut oder Ihrem Hausarzt beraten!

In den Malariagebieten sollte wegen der Stechmücken auf Parfüm oder Rasierwasser verzichtet werden. Helle Kleidung mit langen Ärmeln und Beinen schützt ebenfalls vor Mückenstichen. Unbedeckte Körperstellen mit Insektenschutzmittel einreiben.

Allerdings liegen nicht alle Nationalparks in einem Malariagebiet. Diese sind eine Alternative für Besucher, die eine Prophylaxe aus gesundheitlichen- oder auch anderen Gründen ablehnen. Ansonsten sind keine spezifischen Impfungen vorgeschrieben, außer Gelbfieber, vorausgesetzt man reist aus einem Gelbfiebergebiet nach Südafrika ein.

In einigen Gewässern im Norden und Osten des Landes besteht Bilharziose-Gefahr. Auf ein Bad in Flüssen und Seen sollte daher besser verzichtet werden. Das wachsende Vorkommen von Aids im südlichen Afrika mahnt zur Vorsicht bei möglichen Ansteckungen auch auf diesem Gebiet.

Zeit

Während des europäischen Sommers entfällt ein Zeitunterschied; in den übrigen Monaten ist die südafrikanische Uhrzeit der mitteleuropäischen um eine Stunde voraus.

Dadurch entfällt bei der Anreise und der Ankunft zu Hause die physische Belastung durch eine Zeitverschiebung (Jetlag).