Land zum Anfassen
Diese kosmopolitische Prägung empfängt die Besucher mit Offenheit und Gastfreundschaft, so dass Reisenden das gesamte Land in all seinen Facetten zum Kennenlernen offen steht.
Exotische Landschaftsszenerien
Da locken die weiten Savannen und schneebedeckte Berge, endlose Strände und die Wüste, tropische Regenwälder, Sümpfe, Fluss- und Seenlandschaften und bunte, von geschäftigem Leben pulsierende Städte.
Reiche Artenvielfalt
Südafrika ist berühmt für seinen Wildreichtum – die Big Six: den Wal, das größte Meeressäugetier; Nashorn, Elefant, Büffel, Löwe und Leopard eingeschlossen – aber auch für die schier unglaubliche Vielfalt seiner Vogel- und Pflanzenwelt, sowie für die zahlreichen Optionen, ökologisch geprägten Tourismus erfahren und ausleben zu können.
Faszinierende Regenbogen-Nation
All dies wird getragen von den Menschen Südafrikas, ihrer Kultur, ihren Traditionen, ihrem starken Willen, im Sinne dieses Erbe die Zukunft des Landes zu gestalten – mit den Errungenschaften der Moderne kombiniert, versteht sich. Die Kraft dazu ist so alt wie die Menschheit, wie archäologische Funde an mehreren Orten beweisen: Das Land, auf dem Südafrika heute existiert, ist mit größter Wahrscheinlichkeit die Wiege der Menschheit.
Die Bevölkerung
Die Volkszählung von 2001 kam zu dem Ergebnis von 44,8 Millionen Südafrikanern. Daraus ergeben sich vier ethnische Hauptgruppen: 79 Prozent Schwarzafrikaner, 9.6 Prozent Weiße, 8.9 Prozent Coloured und 2.5 Prozent Asiaten/Inder.
Diverse Kulturen
Die Volksgruppen teilen sich auf in die der Nguni, zu denen Zulu, Xhosa und Swazi zählen und die mit einer Population von zwei Dritteln den größten Bevölkerungsanteil darstellen. Weitere Volksgruppen sind die Sotho-Tswana (Süd-, Nord- und West-Sotho), die Tsonga, die Venda, Afrikaaners (Holländisch-stämmig) und Engländer, Coloureds, Inder, Khoikhoi und San. Nicht unterteilt ist die Gruppe der nicht spezifisch aufgeführten Einwanderer aus allen Nationen der Welt.
Die Sprachen
In Südafrika werden elf offizielle Sprachen gesprochen: isiZulu, Englisch, Afrikaans, isiNdebele, isiXhosa, Sepedi, Sesotho, Setswana, siSwati, Tshivenda und Xitsonga.
IsiZulu ist die am häufigsten gesprochene Sprache, Englisch aber ist im ganzen Land verbreitet.
Die Religionen
Die Religionsfreiheit zählt zu den Grundrechten Südafrikas, was bedeutet, dass weder Staat noch andere Institutionen sich in die Ausübungen der Religionen einmischen, noch sie restriktiv überwachen.
Nahezu 80 Prozent aller Südafrikaner bekennen sich zu einer christlichen Religion. Weitere religiöse Gruppen sind Hindu, muslimisch und jüdisch. Eine Minorität der meist ländlichen Bevölkerung hängt der uralten Tradition des Animismus an.
Die Geografie
Die Fläche der Republik Südafrika umfasst 1 219 090 Quadratkilometer, das entspricht der dreieinhalbfachen Größe Deutschlands. Die Landmasse erstreckt sich vom 22° bis zum 35° Breiten- und vom 17° bis zum 33° Längengrad. Sie grenzt an die Länder Namibia, Botswana, Zimbabwe und Mozambique. Das unabhängige Königreich Swaziland liegt im Nordosten, während das ebenso autonome Königreich Lesotho innerhalb der Grenzen Südafrikas liegt.
Im Westen Süden und Osten ist Südafrika vom Atlantischen und vom Indischen Ozean umschlossen. Die beiden Inseln Prince Edward und Marion Island liegen 1 920 Kilometer südöstlich im Atlantik.
Die Meere
Die Küstenlinie Südafrikas erstreckt sich über 3000 Kilometer. Sie begrenzt im Osten und Südosten den Indischen Ozean, im Südwesten und Westen den Atlantik. Bedeutende Strömungen sind der warme, südwärts fließende Mozambique-Benguela Strom, der am Cape Agulhas auf den kalten nordwärts fließenden Bengualestrom trifft.
Die Kontraste der Küste
Die stark differierenden Wärmegrade der beiden Strömungen erzeugen unterschiedliche Klimabedingungen und Biotope, an Land, so wie unter Wasser. Dies zeigt sich deutlich im kalten Atlantik, wo die reichen Vorkommen an Nitraten, Phosphaten, Plankton und Sauerstoff den Lebensraum der Fische deutlich gegenüber dem im Indischen Ozean bevorteilen, so dass die Fischerei-Industrie entlang der Westküste floriert.
Betrachtet man die Linie der Küste, so ist diese relativ gerade, nur von einigen Lagunen und Buchten unterbrochen. Diese natürlichen Einschnitte in das Land sind entweder als Häfen genutzt, wie Durban im Osten oder Saldanha an der Westküste.
Die Mündungen der Flüsse hingegen auch als Häfen zu nutzen, erweist sich als unmöglich, da Felsen oder der aufgestaute Schlamm aus Erde und Sand aus dem Landesinnernen, so wie heftige Wellen- und Meeresströmungen diese Projekte vereiteln. Allein der riesige Limpopo oder der Orange River fließen von diesen natürlichen Barrieren relativ ungehindert, doch auch sie sind für die kommerzielle Wirtschaft, aufgrund ihrer fehlenden Navigierbarkeit, nicht nutzbar.
Die geologische Ansicht Südafrikas
Zwei gravierende Landschaftsformen prägen die Geologie Südafrikas: Das innere Plateau, das sich auf einer durchschnittlichen Höhe von 1200 Metern über dem Meeresspiegel erhebt und von weiten Ebenen, Grasland und Dickicht bestimmt ist. Es markiert die Ausläufer des Innerafrikanischen Plateaus, das sich, ausgehend von der Sahara im Norden des Kontinents erstreckt.
An seinen Rändern erhebt sich die Große Randstufe, die Auffaltung des Großen Grabenbruchs, der Afrika vom Norden bis nach Mozambique geografisch teilt. Im Osten und Südosten ist jenes Great Escarpment in Gestalt der Drakensberge mit Erhebungen bis zu 3482 Meter besonders ausgeprägt und im Südwesten erstreckt sie sich in durchschnittlichen Höhen von 1500 Metern in die Region des Roggeveld hinein.