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Geführte Reisen  | Ausgewählte Camps & Lodges  | Selbstfahrer-Touren  | Golf & Gourmet  | Zugreisen

Wichtige Hinweise

Angebote auf dieser Internetseite
Die Angebote auf dieser Internet-Seite wurden von uns ausgewählt, um Ihnen einen Überblick über unsere Angebotspalette zu verschaffen. Unser Angebot ist aber nicht auf die Darstellung auf unserer Internetseite begrenzt. Gerne planen wir Ihre Reise individuell nach Ihren Vorgaben und Preisvorstellungen.

  • Bei unserer Kategorie ‚Geführte Reisen‘ handelt es sich um Reisen in kleinen Gruppen. Auch wenn die Abfahrt bereits ab zwei Personen garantiert ist, heißt das nicht zwangsläufig, dass die Reise dann nur für zwei Personen durchgeführt wird. Bitte achten Sie hier auf die Angaben in unserer detaillierten Reiseausschreibung zu Mindest- und Maximalteilnehmerzahl. Manche der geführten Reisen können auch als exklusive Gruppenreise organisiert werden, falls Sie alleine mit Ihrem Partner, im Familien- oder Freundeskreis verreisen möchten. Auch eine individuelle Gruppenreise nach Ihren Vorgaben mit eigenem Fahrer oder Reiseleiter organisieren wir gerne für Sie. Sprechen Sie uns an.
  • Selbstfahrer: Wir empfehlen Selbstfahrer-Touren nur für die Reiseländer Südafrika und Namibia. Die anderen von uns angebotenen Reiseländer eignen sich unserer Meinung nach nicht für Selbstfahrer, selbst wenn es theoretisch dort Mietwagenstationen gibt. Hier sind entsprechende Ortskenntnisse, Erfahrung mit Allradfahrzeugen, sowie GPS-Navigation und das Fahren im Konvoi ein Muss. Dasselbe gilt für bestimmte Regionen in Namibia wie das Kaokoveld oder den Kaudom-Nationalpark. Insbesondere in der Regenzeit können die Straßen durch heftige Regengüsse unpassierbar werden. In diesen Regionen funktioniert auch meistens kein Handy, so dass es schwierig wird, Hilfe zu organisieren. Kunden, die diese Regionen oder Länder wie Botswana, Namibia, Mosambik, Sambia, Kenia, Tansania oder Äthiopien bereisen möchten, verweisen wir auf unsere Angebote in der Kategorie ‚Geführte Reisen‘. Sollte hier nicht das Passende dabei sein, sprechen Sie uns an. Gerne planen wir auch hier eine Reise nach Maß für Sie.
  • Golf & Gourmet: Hier ist eine Auswahl an individuellen Gruppenreisen dargestellt. Diese Reisen können bereits für zwei Personen exklusiv organisiert werden. Entsprechend flexibel kann auch der Reiseverlauf noch angepasst werden.
  • Zugreisen mit dem Rovos-Rail: Hier handelt es sich um 5*-Sterne Luxusreisen mit restaurierten, historischen Zügen. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf der Reise selbst (‚Der Weg ist das Ziel‘), weniger auf Ausflügen oder touristischen Attraktionen. Wer ‚Action‘ sucht, ist hier fehl am Platz. So ist auch das Publikum oft im eher fortgeschrittenen Alter. Es wird großen Wert auf Etikette und beim Dinner am Abend auch auf elegante Kleidung gelegt. Je nach Strecke sollten auf jeden Fall ein bis zwei Puffertage im Anschluss an die Reise eingeplant werden. Aufgrund der Beschaffenheit des Schienennetzes und unvorhersehbaren Verzögerungen kann es bei der Ankunft Verspätungen um Stunden oder Tage (insbesondere bei den langen Strecken) geben. Auf keinen Fall sollte am Ankunftstag noch ein Anschlussflug oder eine Weiterreise eingeplant werden. Wer Ruhe und Entspannung sucht, ist bei Rovos Rail bestens aufgehoben. Exzellente Verpflegung und ein erstklassiger Service sorgen dafür, dass Sie Ihre Reise durch Afrikas faszinierende Landschaften einfach nur genießen können.
  • ‚Ausgewählte Camps und Lodges‘: Hier zeigen wir eine Auswahl an erstklassigen Unterkünften in unterschiedlichen Preiskategorien, die alle einen exzellenten Service und ‚Value for Money‘ bieten. Dies soll Ihnen eine Vorstellung von dem geben, was möglich ist. Wir haben weit mehr Unterkünfte im Angebot als hier dargestellt sind. Für eine Individualreise planen wir entsprechend Ihrer Routen- und Budgetvorgaben die Unterkünfte mit unseren bevorzugten Partnern. Bei diesen können wir für Service und Qualität garantieren. Sollten Sie jedoch besondere Wünsche oder Vorstellungen haben, so sind wir in der Lage, jedes Hotel und jede Unterkunft für Sie zu reservieren.


Ein Hinweis zur Buchung

Buchen Sie Ihre Reise immer als Gesamtleistung bei uns, d.h. mit Flug und allen Reisebestandteilen. Nur dann kann eine durchgehende Qualität sowie ein reibungsloser Ablauf des gebuchten Arrangements garantiert werden. Die meisten Angebote auf unserer Internet-Seite sind ohne Langstreckenflug. Achten Sie hier auf die Hinweise in unserer detaillierten Reiseausschreibung. Wir buchen jedoch die Langstreckenflüge sowie notwendige Regional- oder Inlandsflüge gerne für Sie. Oft können dann auch Preisvorteile bei der Buchung als Gesamtpaket genutzt werden.

Preisangaben
Alle Preisangaben auf unserer Internet-Seite sind vorbehaltlich Verfügbarkeit zum Buchungszeitpunkt. Deswegen zeigen wir unsere Preise in der Regel als ‚Ab X-Euro‘-Preise. Kurzfristige Preisänderungen, keine Verfügbarkeit des Tarifes zum Buchungszeitpunkt, starke Wechselkursschwankungen oder unvorhersehbare Preisänderungen durch staatliche Hoheitsakte wie Erhöhung von Steuern und Gebühren, Visa- und Nationalparkgebühren sowie Flugtarife können eine Preisanpassung notwendig machen. Fragen Sie uns deswegen immer nach einem individuellen Angebot mit Ihrem Wunsch-Reisetermin.

Häufig verwendete Abkürzungen

  • Verpflegung:

    F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen, B=Brunch (ausgiebiges Frühstück / Mittagessen);

    HP=Halbpension (in der Regel Frühstück und Abendessen), VP=Vollpension (Frühstück-, Mittag- und Abendessen), P=Picknick (oder Lunchpaket).

    Hinweis: Bei geführten Reisen wird das Mittagessen oft als Picknick eingenommen.

  • Währungen

    €=Euro, USD=Amerikanischer Dollar, N$=Namibischer Dollar, Z$=Zimbabwe Dollar, P=Botswana Pula, ZAR (Rand)=Südafrikanischer Rand.

  • Sonstige Abkürzungen

    Ü=Übernachtung, ÜF=Übernachtung mit Frühstück, NP=Nationalpark, GR=Game Reserve (Wildreservat)

 

Einreisebestimmungen, Reisepass und Visum
In unseren Länderinformationen weisen wir auf die Regelungen für deutsche Staatsbürger hin. Diese können sich manchmal kurzfristig ändern. Bitte informieren Sie sich deswegen auch selbst über die für Sie geltenden Regelungen. Für die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften sind Sie selbst verantwortlich.

Reise-Versicherungen
Bitte überprüfen Sie die Gültigkeit Ihrer Auslandskranken- und Gepäckversicherung. Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Reiserücktrittkosten-, einer Reiseabbruch und einer Auslandskrankenversicherung.
Sie können diese Versicherungen gerne über uns abschließen. Die Unterlagen erhalten Sie mit der Buchungsbestätigung oder Sie schließen die Versicherung online über unsere Internetseite unter dem Link ‚Reiseversicherungen‘ ab.

Gesundheit
Ein wichtiger Hinweis: Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Ihrem Reiseantritt über die gesundheitlichen Risiken in Ihrem Reiseland. Prüfen Sie, ob Ihr Impfschutz ausreicht bzw. ob eine Prophylaxe (insbesondere Malaria) notwendig ist. Wir haben zu jedem Reiseland Hinweise zum Thema Gesundheit nach bestem Wissen und Gewissen auf dieser Internet-Seite hinterlegt. Dies ersetzt aber nicht die persönliche Beratung durch Ihren Hausarzt oder einen Tropenmediziner. Sie sollten sich insbesondere zu Themen wie Impfschutz, Prophylaxe und andere Gesundheitsrisiken wie z.B. Thrombose informieren. Wir verweisen hier ausdrücklich auch auf allgemeine Informationen, die die Gesundheitsämter, reisemedizinisch erfahrene Ärzte, Tropenmediziner, reisemedizinische Informationsdienste oder die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung zur Verfügung stellen.

Reisegepäck und Reiseapotheke
Bei Reisen in das südliche und östliche Afrika sollten folgende Dinge auf keinen Fall in Ihrem Gepäck fehlen: Sonnenhut, starke Sonnenschutzcreme, Sonnenbrille, Badehose/-anzug, Taschenlampe, Fernglas, Trinkflasche, Ersatzbatterien für Taschenlampe und Fotoapparat. Eine Reiseapotheke mit persönlichen Medikamenten, Insektenschutzmittel, Mittel gegen Insektenstiche und Sonnenbrand, Schmerztabletten wie z.B. Paracetamol (z.B. bei Kopfschmerzen, Erkältung, Sonnenstich), Mittel gegen Durchfall, Verstopfung, Erkältung, Ohrenschmerzen, Augentropfen, Desinfektionsmittel, Verbandsmaterial (elastische Binde und Pflaster). Bitte fragen Sie in jedem Fall auch Ihren Hausarzt.

Fotoapparat und Zubehör
Kaufen Sie Ihren Bedarf an Filmen bereits in Deutschland und nehmen Sie diese in ausreichender Menge mit. So können Sie sicher sein, auch die richtige Qualität zu erhalten. Nehmen Sie mehr Filme mit als geplant – insbesondere bei Tieraufnahmen hat man schnell einen ganzen Film verschossen. Besitzen Sie eine Digitalkamera, so nehmen Sie auf jeden Fall genügend Speicherkarten oder andere Möglichkeiten zur Datenspeicherung mit. Insbesondere bei einer hohen Pixelzahl kommen Sie schnell an die Grenzen der Speicherkapazität. Achten Sie bei den Speicherkarten auf hohe Qualität. Schnell können Hitze oder Staub dem Material zusetzen und es wäre schade, wenn Ihre Erinnerungen nicht mehr zu reparieren sind. Das gleiche gilt auch für Ihre Kamera: Lassen Sie die Kamera nicht einfach herumliegen. Zum einen wegen der Gefahr des Diebstahls. Aber auch Hitze, Staub oder Feuchtigkeit setzen Ihrer Kamera zu. Die Klimabedingungen in Afrika können extrem sein. Für Tieraufnahmen benötigen Sie ein lichtstarkes Teleobjektiv, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Kleidung auf Safari
Die Kleiderordnung im Busch ist ‚casual‘, also leger. Dies gilt auch für private Wildreservate mit 5-Sterne-Lodges. Bei Buschwanderungen oder Fahrten im offenen Geländefahrzeug sind gedeckte Farben zu empfehlen, also beige, grün oder braun. Jeans können auch immer getragen werden. Tagsüber empfiehlt sich T-Shirt, kurze Hose, Kopfbedeckung (Schirmmütze oder Hut) und Sonnenbrille. Bei Buschwanderungen ist festes Schuhwerk zu empfehlen. Zum Abendessen und am Lagerfeuer sollte man legere, lange Hosen tragen sowie ein langärmeliges Hemd. Dies schützt zusätzlich gegen Mückenstiche. Im afrikanischen Winter (Juli/August) sollte ein warmer Pullover und / oder eine warme Fleecejacke auf keinen Fall im Gepäck fehlen. Tagsüber hat es zwar mehr als 20°C, aber nach Sonnenuntergang kann es schnell empfindlich kalt werden – oft bis zu 0°C. Für Fahrten im offenen Geländefahrzeug sind dann auch Wollmütze, Handschuhe und eine warme Jacke zu empfehlen.

Wäscheservice
Viele Unterkünfte bieten bei einem mindestens zweitägigen Aufenthalt einen Wäscheservice an. Im Busch wird die Wäsche von Hand gewaschen und gebügelt. Teilweise ist der Wäscheservice im Reisepreis enthalten, jedoch nicht immer. Bitte hier die detaillierte Reiseausschreibung beachten. In vielen kleineren Camps und Lodges in Botswana oder Sambia wird aufgrund traditioneller Sitten oft Unterwäsche vom Wäscheservice ausgeschlossen.
Gepäckbeschränkung auf (Flug-)Safaris
Bei Flugsafaris und auch bei den meisten Zeltsafaris ist das Gepäck in der Regel auf ein Gepäckstück mit höchstens 12 kg in einer weichen Tasche beschränkt. Größere Gepäckstücke werden nicht befördert, Hartschalenkoffer werden auf keinen Fall mitgenommen. Zusätzlich kann noch eine normal große Fototasche und ein kleines Handgepäck mitgenommen werden.

Unterkünfte und Kategorien
Im südlichen und östlichen Afrika gibt es die unterschiedlichsten Unterkünfte und Kategorien. Übliche Bezeichnungen sind: Hotel, Resort, Gästehaus, Gästefarm, Pension, Lodge, Game Lodge, Camp und Private Game Reserve (Privates Wildreservat). Die Qualität reicht von einfach und rustikal bis sehr hochwertig und luxuriös. Es existiert keine einheitliche Kategorisierung mit ‚Sternen‘ in diesen Ländern. Aufgrund landesüblicher Kategorisierungen sowie unserer eigenen Reiseerfahrung versuchen wir, wo es möglich ist, eine Aufteilung in ein ‚Sternesystem‘ vorzunehmen. Die auf unserer Internetseite dargestellten Unterkünfte haben wir versucht, so gut wie möglich zu beschreiben, so dass Sie in der Lage sind, sich ein gutes Bild über die Unterkunft und deren Service zu machen.
Die von uns präsentierten Unterkünfte haben uns in Bezug auf Qualität und Service überzeugt und wir denken, dass wir hier ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis bieten können. Trotzdem kann es manchmal vorkommen, dass sich ein kurzfristiger Pächter- oder Eigentümerwechsel oder ein Wechsel des Küchenchefs sowohl positiv als auch negativ auf den Standard auswirken können. Für ein entsprechendes Feedback nach Ihrer Rückkehr sind wir aus diesem Grund sehr dankbar, weil wir damit immer auf dem neuesten Stand bleiben und das Feedback an die Partner auch entsprechend weiter geben können.

a) Hotels
Zu Hotels gehören größere oder kleinere Hotelanlagen im üblichen Sinn. Wir setzen bei den von uns präsentierten Hotels auf eigentümergeführte Hotels mit persönlichem Service.

b) Resorts
Resorts sind Hotelanlagen oft am oder in unmittelbarer Nähe zum Meeresstrand oder einem See gelegen. Auch werden mit diesem Begriff häufig Hotelanlagen mit eigenem Golfplatz bezeichnet.

c) Camps und Lodges
Hier handelt es sich um Unterkünfte in der freien Natur, die sich insbesondere zur Wild- und Vogelbeobachtung oder anderen Outdoor-Aktivitäten eignen. Soweit diese Unterkünfte im Busch, also fernab der Zivilisation liegen, muss mit Einschränkungen gerechnet werden: Oft gibt es nur am Tag elektrischen Strom, da dieser durch Generatoren erzeugt wird, die nachts oft abgeschaltet werden. Zur Beleuchtung werden oft Petroleum-Lampen und Kerzen eingesetzt, um den Gästen ein gewisses ‚Jenseits von Afrika‘-Gefühl zu geben. Ein Telefon ist oft nicht verfügbar. Kontakt zur Außenwelt wird über Funk gewährleistet. Entsprechend gibt es natürlich oft auch keinen Handy-Empfang. Sie befinden sich im Busch. Das heißt, dass dort oft nicht nur die Tiere zu finden sind, derer wegen Sie nach Afrika geflogen sind. Es gibt natürlich auch die ‚creepy crawlies‘, dazu gehören Insekten jeder Art, Schlangen oder Skorpione. Manchmal können sich diese Tiere auch in Ihre Suite oder Ihr Luxus-Zelt verirren. Dies liegt nicht an mangelnder Hygiene, sondern kann einfach - wenn auch sehr selten - mal vorkommen. Schließlich befinden Sie sich mitten im Lebensraum dieser Tiere. Deshalb bitte nicht aufregen, Ruhe bewahren und das Personal verständigen. Diese werden umgehend dafür sorgen, dass ungebetene Gäste wieder entfernt werden. Gegen Moskitos hilft leider nur ein Moskitonetz über Ihrem Bett sowie eine kräftige Dosis Insektenschutzspray (z.B. ‚Peaceful Sleep‘).

d) Gästehäuser und Pensionen
Dies sind in der Regel eigentümergeführte, private Unterkünfte mit einer begrenzten Anzahl von Zimmern, die komplett unterschiedlich ausgestattet sein können. Hier gibt es alles von ein bis fünf Sternen. Doch auch eine einfache Unterkunft ohne eigenes Restaurant kann durch die Herzlichkeit der Gastgeber ein ganz besonderer Höhepunkt Ihrer Reise werden.

e) Gästefarmen
Viele Farmen im südlichen Afrika haben einen funktionierenden Farmbetrieb und bieten zusätzlich Übernachtungsmöglichkeiten an. Entweder als zusätzliche Einkommensquelle oder einfach, um Abwechslung in den Farmalltag zu bringen und um neue Menschen kennen zu lernen. Der Kontakt zu den Gastgebern ist hier oft eng. Mahlzeiten werden gemeinsam eingenommen. Dies ist eine hervorragende Gelegenheit, Land und Leute hautnah kennen zu lernen.

f) Private Wildreservate
In unseren Zielgebieten bieten wir eine Auswahl privater Wildreservate an. Nicht alle, aber einige beherbergen auch die sogenannten ‚Big5‘.
Die meisten dieser (Game-)Lodges oder Camps in privaten Wildreservaten scheinen extrem teuer zu sein, wenn man nur die Preise für eine Nacht bzw. einen Tag sieht.
Die privaten Wildreservate bieten allerdings einen sehr hohen Standard, was die Unterkunft, Verpflegung, Betreuung und das Safari-Erlebnis betrifft. Dies ist bei staatlichen Camps z.B. im Krüger- oder Etoscha-Nationalpark oft nicht gegeben. In den staatlichen Nationalparks dürfen Sie als Selbstfahrer die Wege nicht verlassen und dürfen die Tiere nur vom Auto und von der Straße aus beobachten. In den privaten Lodges ist ein viel intensiveres Safari-Erlebnis möglich.
Die privaten Camps und Lodges sind sehr großzügig und oft luxuriös ausgestattet. Die Verpflegung ist exzellent und der Service in aller Regel hervorragend.
Es werden Buschwanderungen und Fahrten im offenen Geländefahrzeug angeboten, auf denen Sie von sehr gut ausgebildeten Wildhütern (Guides oder Rangern) und oft zusätzlich von Spurensuchern (Trackern) begleitet werden. Ihr Wildhüter begleitet Sie in der Regel während Ihres gesamten Aufenthaltes und kennt bald Ihre besonderen Interessen und Vorlieben.
Teilweise sind die Camps nicht eingezäunt und stehen in der freien Natur, so dass ein Safari-Erlebnis oft schon im oder vom Camp aus möglich ist. Um Ihre Sicherheit müssen Sie sich dennoch keine Sorgen machen. In den nicht eingezäunten Camps werden Sie von Ihrem Wildhüter zu und von Ihrer Unterkunft begleitet.
Die Wildhüter kennen die Gewohnheiten der Tiere sehr gut. Auch wird über Funk Kontakt mit anderen Wildhütern gehalten. Wo es der Naturschutz erlaubt, darf auch mal abseits der Wege gefahren werden. Buschwanderungen sind möglich. Eine Fußsafari mit einem bewaffneten Ranger ist immer ein besonderes Erlebnis. Man wird auf Details aufmerksam, die man im Vorbeifahren oft schnell übersieht. So wird ein hautnahes Safari-Erlebnis garantiert. Natürlich kann auch hier keine Garantie auf eine Sichtung der sog. ‚Big5‘ gegeben werden. Schließlich handelt es sich um die freie Wildbahn und nicht um einen Zoo. Dies ist immer reine Glücksache. Dennoch wird man sich alle Mühe geben, Ihnen einen unvergesslichen Aufenthalt zu bereiten.
Die Kleidung ist leger und auch die ganz exklusiven Lodges sind keinesfalls ‚versnobt‘.
Da dieses einmalige Erlebnis nur einer sehr überschaubaren Anzahl von Gästen geboten wird, hat natürlich alles seinen Preis. Viele Lodges oder Camps haben oft nur Betten für 8 bis 14 Gäste. Selten mehr. Aber auch hier ist die Anlage immer so großzügig gestaltet, dass Sie von den anderen Gästen kaum etwas mit bekommen. Ein Wildhüter betreut nicht mehr als 6-8 Gäste gleichzeitig. Natürlich wirken sich auch die Transportkosten auf den Preis aus. Alle Dinge müssen von weit hergebracht werden. In Botswana oder Sambia muss oft alles eingeflogen werden. Insbesondere im Okavango-Delta aber auch in Sambia sind die Camps nur in der Saison zugänglich. Die Regenzeit muss dann für Renovierungsarbeiten genutzt werden.
Abschließend lässt sich sagen, dass die privaten Camps und Lodges ihren Preis wert sind und dass ein Aufenthalt dort immer ein unvergessliches Erlebnis sein wird.

Ein Tag auf Safari im privaten Wildreservat:
Der Tag beginnt früh, um kurz nach Sonnenaufgang die besten Gelegenheiten zur Tierbeobachtung nicht zu verpassen. Nach Rückkehr ins Camp gibt es Frühstück oder Brunch. Anschließend kann man die Vorzüge der Lodge wie z.B. ein Wellness-Programm genießen oder am Pool (je nach Jahreszeit) entspannen. Oft werden am späten Vormittag noch zusätzlich geführte Buschwanderungen angeboten. Oft wird auch noch ein Mittagessen serviert. Nachdem man sich gestärkt und erholt hat, gibt es ca. gegen 15Uhr noch einmal ‚High Tea‘, also Kaffee oder Tee, Kuchen, Obst und andere Leckereien. Danach begibt man sich wieder auf Pirschfahrt. Kurz vor Sonnenuntergang wird noch einmal für ‚sundowners‘ gestoppt, also für einen Drink und Snacks während die Sonne untergeht. Danach wird mit Flutlicht weitergefahren, um insbesondere Raubkatzen und Nachttiere beobachten zu können. Anschließend wird ein erstklassiges Dinner entweder als mehrgängiges Menü oder in Buffet-Form serviert. Die meisten Lodges geben sich Mühe, auch hier keine Langeweile aufkommen zu lassen. So ändert sich oft auch der Ort des Abendessens an aufeinander folgenden Tagen. Wenn es die Witterung zulässt, wird das Abendessen als sog. ‚Boma-Dinner‘ am Lagerfeuer unter freiem Himmel serviert.

Einige übliche Begriffe
‚Plunge Pool‘ ist kein Schwimmbad, sondern ein kleines Wasserbecken, in das man sich zur Abkühlung legen kann. Insbesondere in wasserarmen Gegenden an heißen Tagen ein ausgesprochener Luxus.
‚Lapa‘ ist ein mit Stroh gedeckter Aufenthaltsraum, der nach allen Seiten offen ist. Oft mit Blick auf den Busch oder eine Wasserstelle. Gerne wird hier der Lunch, also das Mittagessen serviert. Oft gibt es auch eine kleine Bibliothek und gemütliche Liegen oder Sessel.
‚Boma‘ ist ein Platz unter freiem Himmel, der von Baumstämmen oder Schilfmatten umschlossen wird und an einen Kraal erinnert. In den privaten Wildreservaten wird hier je nach Jahreszeit und Wetter gerne das Abendessen an stilvoll gedeckten Tischen, die im Kreis um das Lagerfeuer stehen, serviert.